Sendungsdesign-Tonalität

Markengerecht und publikumsorientiert
Sämtliche Sendungen sind so gestaltet, dass sie zwar als Programmmarke unverwechselbar, jedoch immer auch als Sendung des Ersten zu erkennen sind. Entsprechend einer breiten Publikumsansprache ist das Erscheinungsbild vielfältig, nie eindimensional.

Zeitgemäß
Die Gestaltung ist zeitgemäß und leistet für sämtliche Themen einen Transfer in die heutige Zeit. Sie sucht nach intelligenten Lösungen, um ideenlose 1:1-Nachahmungen zu vermeiden. D.h. auch wenn eine Sendung im Mittelalter spielt, wird keine mittelalterliche Typografie verwendet - geht es um Schule, muss keine Tafel gezeigt werden.

Qualitativ hochwertig
Das Erste steht für Qualität. Das Erscheinungsbild ist nie abgehoben, jedoch immer qualitativ hochwertig. Gestalterische und technische Ausführungen entsprechen dem State of the Art. Falls die technische Umsetzung nur unbefriedigend erfolgen kann (schlechte Stanzen, minderwertiges Bildmaterial, zu wenig Zeit/Geld für die Umsetzung etc.) muss die Grundidee entsprechend geändert werden, so dass ein solides Produkt entstehen kann. DVE-Tricks sind nicht vorgesehen. Einfache Übergänge (Schnitt, Blenden) sind vorzuziehen.

Reduziert
Das Erscheinungsbild besticht durch seine Klarheit. Es ist so pur wie möglich, aber nie eintönig und reizlos. Es wirkt daher immer vielschichtig, vermeidet jedoch eine Flut von Layern und bevorzugt die Fokussierung auf einen Punkt, um ein klares und nicht diffuses Bild zu erhalten.

Emotional
Das Erste steht für seriöse Information genauso wie für große emotionale Momente. Auch der Zugang zur Information wird durch emotionale Komponenten unterstützt, z. B. räumliche Hintergründe/Animationen (siehe ARD-aktuell). Wichtigste Träger der emotionalen Publikumsansprache sind das Audio-Design und die Realbilder.

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